Unser Fotoreise nach Norwegen haben wir auch dieses Mal wieder selbst organisiert. Die zusätzliche Herausforderung, der wir uns gestellt haben war, auf’s Fliegen zu verzichten. Hier haben wir Tipps zur Anreise mit dem eigenen Auto und unseren Lieblings Foto-Locations zusammengestellt.

Anreise mit Auto-Reisezug und Fähre

Fotoreise nach Norwegen ohne fliegen, warum?

Ganz einfach, weil Flugverkehr einer der größten Emmissions-Verursacher ist. Beim Reisen mit dem Flugzeug produzieren wir 380 g CO2 pro km. Eine Flugreise erzeugt 153% mehr CO2-Emissionen als eine PKW-Reise und 950g beziehungsweise 1900% mehr CO2 als eine Reise mit der Bahn beziehungsweise dem Bus. Quelle und noch mehr Infos zu dem Thema gib’s auf www.co2-emissionen-vergleichen.de.

Als Bonus empfanden wir bei der Anreise mit dem eigenen Auto, dass wir von zuhause Lebensmitteln und Ausrüstung mitnehmen konnten und auch ein bißchen was von Dänemark sehen konnten.

Fotonomaden Fotoreise nach Norwegen Straße

Wien-Hamburg im Autoreisezug – 1000 km im Schlaf:

Wir haben die knapp 1000 km lange Strecke von Wien nach Hamburg bequem mit dem Auto-Reisezug der ÖBB zurückgelegt. Gegen 21 Uhr abends sind wir los gefahren um rund 12 Stunden später ausgeruht in Hamburg angekommen.

Was du beim Reisen mit dem Auto am Zug beachten mußt, kannst du hier nachlesen. Die Tickets kannst du bis zu sechs Monate im Voraus buchen. Zwei Plätze im Liegewagen hin und retour und das Ticket für’s Auto haben uns rund € 550 insgesamt gekostet (Preis von 2015). Es gibt natürlich auch Auto-Reisezüge innerhalb Deutschlands, die man über die DB buchen kann.

Fotonomaden-Norwegen-Liegewagen

Wir liegen immer ganz oben, um unsere Foto-Ausrüstung im Blick zu haben

Mit der Fähre von Dänemark nach Norwegen:

Von Hamburg sind es dann nochmal etwas mehr als 500 km bis zur Fähre in Hirtshals. Wir hatten unsere Fähre nach Kristiansand für 20.45 Uhr am Abend gebucht. So hatten wir rund 12 Stunden Zeit die Strecke durch Dänemark gemütlich zu fahren und auch mal Pausen einzulegen.

Für die Überfahrt haben wir uns für die Fährgesellschaft Colorline entschieden. Alles hat gut geklappt. Die Überfahrt dauert 3 Stunden 15 Minuten. Sitzplatz haben wir keinen gebucht. Im Restaurant kann man nur sitzen, wenn man etwas konsumiert. Es war aber auf der Hin- und Rückfahrt kein Problem für uns einen freien Sitzplatz auf den Bänken zu ergattern. Tickets für ein Auto und zwei Personen gibt’s ab 98 €.

Fotonomaden nach Norwegen Autofähre-Fjord

In Norwegen selbst ist man oft mit Autofähren unterwegs. Das funktioniert super und ist preislich ok.

Zurück sind wir wieder mit der Colorline gefahren, allerdings von Larvik nach Hirtshals. Auf der Rückfahrt nach Hamburg sind wir ewig im Stau gesteckt und hätten fast unseren Zug verpasst.
Unser Tipp: Einen halben Tag als Zeitpuffer einplanen!

Mit dem Auto unterwegs in Norwegen:

Auf Norwegens Straßen fallen immer wieder Mautgebühren an. Wir haben uns dafür vorab schon einen Autopass organisiert. Hier geht’s zur Preisliste der Mautgebühren und Registrierung für den Autopass, den man mindestens 14 Tage vorher lösen muß. Dann einfach die Bestätigung ausdrucken & mitnehmen.

In Norwegen ist man oft auf Autofähren angewiesen. Bei uns hat das aber immer super geklappt. Die Fähren fahren häufig, man muß nichts im Voraus buchen, sondern fährt einfach hin und wartet. Im Juni war auch nirgends großer Andrang.

Fotonomaden-Norwegen-Straße-Schnee-Juni

Norwegen im Juni – wir hatten oft auch Schnee auf der Fahrbahn!

Die Straßen in Norwegen sind in sehr gutem Zustand, aber oft recht kurvig und es sind viele Wohnmobile unterwegs. Die Tempolimits sind 80 km/h außerhalb des Ortsbereichs und 90-100 km/h auf Schnellstraßen und Autobahnen. Den Großteil der Zeit ist man aber auf Landstraßen unterwegs. Rechne also damit, dass du wirklich langsam vorankommst. Wir sind im Schnitt 50-60 km/h gefahren.

Wir waren die ersten drei Juni Wochen unterwegs und hatten unglaublich viel Schnee. Viele Straßen waren gesperrt und wir mußten zum Teil große Umwege in Kauf nehmen. Wir hatten Sommerreifen auf dem Auto und kamen mehr als ein Mal in brenzlige Situationen. Einmal mußten wir sogar mit dem Schiff aus einem Fjord rausfahren, weil es über Nacht so viel geschneit hatte. Unser Tipp daher: Sicherheitshalber Schneeketten mitnehmen! Die norwegischen Mietautos hatten übrigens auch alle Sommerreifen aufgezogen.

Übernachtung, Verpflegung & Outdoor-Ausrüstung:

Camping:
Wir hatten eigentlich vor, großteils zu zelten. Da wir aber leider den Großteil der Zeit schlechtes Wetter hatten und es nicht nur sehr viel geregnet und geschneit hat, sondern auch sehr kalt war, haben wir uns meistens Hütten auf Campingplätzen genommen.

Fotonomaden nach Norwegen Hütte-Camping

Eine der schönsten Unterkünfte: Unsere Hütte am Domaas Gård Campingplatz

Prinzipiell ist aber auch wildes Camping (also mit dem Zelt, nicht dem Auto) erlaubt. Du mußt nur darauf achten mindestens 150 m vom nächsten Haus entfernt zu sein und nicht auf Rastplätzen oder bewirtschafteten Feldern zu stehen. Hier findest du Infos zu Campingplätzen und Hütten.

Wenn du an der Südküste Norwegens unterwegs bist, können wir dir Johans wunderschöne AirBnB Unterkunft in Arendal empfehlen. Sie liegt direkt am Wasser und Johan hat auch Kajaks zum Paddeln gehen. Einfach mit Arendal und „Johan’s Place by the Sea“ suchen. Die Wohnung war übrigens billiger als eine Hütte am Campingplatz in der Nähe, die wir uns angeschaut haben! Hier bekommst du 35 € Startguthaben für AirBnB,* wenn du es auch mal ausprobieren möchtest.

Fotonomaden-Norwegen-Airbnb-Arendal

Johan’s place by the sea

Kleidung:
In Norwegen kann es auch im Frühsommer noch richtig kalt sein und starker Wind gehen. Wir würden dir daher empfehlen, folgende Kleidungsstücke unbedingt mitzunehmen:

  • Warme Outdoor-Jacke mit herausnehmbarer Innenjacke für unterschiedliche Temperaturen, die auch vor Wind schützt.
  • Dünne Regenhose zum Überziehen. Wir verwenden die immer auch bei Wind, wenn es kalt ist.
  • Schal, Handschuhe (oder am besten gleich Fotohandschuhe*) und Mütze
  • Lange Outdoor-Hose, eventuell zum Abzippen, falls es mal warm genug wird. Kurze Hosen haben wir nie gebraucht.
  • Langärmelige und kurzärmelige Shirts, die man auch mal übereinander anziehen kann.
Fotononaden Fotoreise nach Norwegen

Auch an schönen Tagen waren wir nie mit kurzer Hose unterwegs

Essen:
Auf Grund der hohen Preise in Restaurants und weil das Angebot für Vegetarier und Veganer am Land sehr dürftig ist, haben wir uns großteils selbst versorgt. Durch die Anreise mit dem eigenen Auto haben wir uns von zuhause einen Lebensmittelvorrat mitgenommen, um bei diesem Norwegen Urlaub Geld zu sparen. Wir hatten z.B. Mais, Bohnen und Kichererbsen im Glas, Nudeln, Pesto, Frühstücksflocken und selbstgemachtes Studentenfutter mit.

Außerdem haben wir immer zwei Gas-Campingkocher dabei, um gleichzeitig kochen zu können, wie z.B. zum Nudeln garen und Gemüse anbraten oder Teewasser und Porridge kochen.

Foto-Ausrüstung für Norwegen:

Bei unserer Fotoreise nach Norwegen lag der Fokus hauptsächlich auf Naturfotografie. Tiere zu sehen und aufzunehmen war schwieriger, als erwartet. In die norwegischen Nationalparks kann man normalerweise nur zu Fuß hinein und müßte mehrere Tage im Park herumwandern, um gute Chancen zu haben Wildtiere zu sehen. Außerhalb der Parks muß man großes Glück haben, um zufällig Tiere zu sehen.

Fotonomaden nach Norwegen Auto Pferd

Auch eine nette Begegnung, selbst wenn es kein Wildtier war!

Wir können folgende Foto-Sachen für Norwegen empfehlen:

  • Foto-Rucksack: Wir finden einen Rucksack, der Platz für Foto-Sachen, aber auch für Regenjacke und etwas Essen hat, optimal für unsere Tagestouren. Unseren Testbericht des Mindshift Ultralight Dual 36 l, unserem Lieblingsrucksack, findest du hier.
  • Objektive: Für die weiten Landschaften Norwegens empfehlen wir dir auf alle Fälle ein Weitwinkelobjektiv. Wir hatten ein 24-120 mm dabei. Eine gute Ergänzung dazu ist ein Tele-Zoom-Objektiv, bei uns war das ein 70-300 mm. Zum Fotografieren von Vögeln wäre noch mehr Brennweite von Vorteil! Da das Wetter so schlecht war, hat bei uns kaum was geblüht. Für ein Makro hatten wir daher nicht wirklich Bedarf.
  • Stativ: In den Fjorden und Bergen Norwegens hat man sehr oft starke Kontraste zwischen Hell und Dunkel. Daher haben wir einige HDR Bilder (Fotos mit unterschiedlichen Belichtungen, die man dann zusammenrechnet) gemacht, für die man ein Stativ braucht. Durch das schlechte Wetter war es oft ziemlich dunkel. Für eine gute Qualität der Fotos haben wir mit möglichst niedrigen ISO fotografiert und dafür die Stative verwendet. Noch mehr Tipps zum Einsatz eines Stativs und für den Kauf findest du hier.
  • Regenschutz: Das Wetter in Norwegen ist ziemlich unberechenbar. Wenn du keinen eigenen Regenschutz für die Kamera besitzt, dann nimm‘ dir einen festen Plastikbeutel und große Gummiringe mit. Da kannst du dir ein Loch für den Auslass des Objektivs reinschneiden und den Beutel auf mit den Gummiringen auf deiner Kamera fixieren.

Fotonomaden nach Norwegen Fotorucksack Markus

Unsere Lieblings Foto-Motive in Norwegen:

Wildtiere

Papageitaucher auf Runde

Die Anfahrt nach Runde ist zwar etwas langwierig, weil du über mehrere Inseln und Brücken fahren mußt, aber sie lohnt sich auf alle Fälle! Die Insel ist wunderschön und ein wahres Vogelparadies. Hier brüten über 100.000 Seevogelpaare, vor allem die putzigen Papageitaucher und die Dreizehenmöwen.

Wir haben uns auf dem Campingplatz Goksöyr eine der in die Jahre gekommenen Hütten gemietet, die an eine abgewohnte Jugendherberge erinnern. Dafür haben wir bei der Rezeption super Tipps bekommen, wo und wann wir zum Vogel beobachten hingehen können. Die Papageitaucher sind untertags am Meer draußen zum Fischen und kommen erst am Abend gegen 20 Uhr wieder zurück. Hier findest du speziell noch ein paar Papageitaucher Foto-Tipps.

Fotononaden Fotoreise nach Norwegen Papageitaucher Runde

Untertags können wir dafür die zwei-stündige Bootstour auf der Aquila empfehlen. Die Vogelbrutstätten im Felsen und die wilden Gesteinsformationen kann man nur vom Wasser wirklicht gut sehen. Wir fanden auch die Info über die verschiedenen Vögel sehr spannend, die wir bei der Tour bekommen haben. Das  Fotografieren vom schwankenden Boot aus ist allerdings sehr schwierig. Dafür braucht man ein ordentliches Teleobjektiv (Minimum 400 mm) und eine schnelle Serienbildfunktion, sonst hat man kaum Chancen auf gute Bilder.

Moschusochsen im Dovrefjell Nationalpark

Es gibt nur mehr sehr wenige Gegenden auf der Welt, wo man die beeindruckenden Moschusochsen in freier Wildbahn sehen kann. Deswegen war für uns der Besuch des Dovrefjell Nationalparks ein Muß. Wir haben uns eine wunderschöne alte Hütte am Domaas Gård Campingplatz gegönnt, da es wieder sehr kalt und verregnet war. Die Moschusochsen zu sehen hat uns dafür aber wirklich entschädigt.

Vom Parkplatz Kongsvoll aus kann man eine insgesamt 16 km lange Wanderung machen, die mit einem roten T markiert ist. Zuerst geht man der E6 entlang ein kurzes Stück Richtung Süden folgt dann dem markierten Weg zur Reinheim DNT-Hütte.

Fotonomaden Fotoreise nach Norwegen Moschusochse

Landschaft

Fjorde 

In jedem Reiseführer werden bestimmte Fjorde besonders empfohlen und dort sind dann logischerweise die meisten Touristen unterwegs. Es stimmt natürlich das manche Fjorde spektakulärer als andere sind. Wir fanden aber, dass es absolut seinen Reiz hat, mal auf eigene Faust auf Erkundungstour zu gehen. Das Foto unten haben wir irgendwo gemacht, als wir uns beim Weg geirrt haben und es ist eines unserer Lieblingsbilder von unserer ganzen Fotoreise nach Norwegen!

Fotononaden Fotoreise nach Norwegen Fjord

Gletscher

Unser Tipp: Der Briksdalsbreen! Die Landschaft beim Briksdalsbreen, der ein Seitenarm des Jostedalsbreen ist, hat uns sehr gut gefallen. Durch die gründen Birkenwälder spaziert man am Fluß entlang, bis man zum Fuße des Gletschers kommst. Eine schöne kurze und einfache Wanderung, die viele nette Fotomotive bietet!

Fotonomaden Fotoreise nach Norwegen Briksdalsbreen

Der Kannestein 

Als wir ein Bild vom Kannestein gesehen haben, wußten wir, dass wir bei unserer Fotoreise nach Norwegen dort einen Stopp machen wollten! Der Kannestein liegt bei dem Dörfchen Oppendal, 10 km von Måløy entfernt. Wir fanden, dass der Stein besonders toll bei einer Langzeitbelichtung herauskommt. So eine Aufnahme kannst du auch bei wenig Licht, also früh oder spät am Tag machen. So vermeidest du auch die Busladungen an Touristen, die hier einen Stopp einlegen.

Wenn es dünkler ist, hast du auch den Vorteil, dass du auch eine Langzeitbelichtung ohne Filter machen kannst. 25 Sekunden werden sich dann zwar nicht ausgehen, aber den Effekt des verwischten Wassers bekommst du auch mit einer kürzeren Belichtungszeit hin.

Fotonomaden Fotoreise nach Norwegen Kannestein Måløy

Der Preikestolen im Lysefjord

Am Besten startest du gleich in der Früh zum Preikestolen. Da hast du an einem guten Tag schönes Licht und vermeidest die Touristenmassen. Die einfache Wanderung hin und retour ist 9 km lang und in unter drei Stunden gut zu gehen.

Im Lysefjord befindet sich auch der spektakuläre Kjeragbolten. Dort konnten wir wegen dem schlechten Wetter leichter nicht hinwandern.

Fotonomaden Fotoreise Norwegen Preikestolen

Sonnenuntergänge am Strand

Wenn das Wetter paßt, dann geh‘ unbedingt an den Strand. Gerade im Sommer hast du ja sehr lange Tageslicht und kannst auch noch spät, wirklich schöne Aufnahmen machen. Um zur richtigen Zeit am richtigen Ort zu sein, empfehlen wir dir diesen kostenlosen Dämmerungsrechner von JeKoPhoto.

Damit die Farben richtig schön rauskommen hilft es, Sonnenuntergänge etwas unterzubelichten.  Mehr Tipps dazu findest du hier in Sonnenuntergang fotografieren leicht gemacht.

Fotonomaden Fotoreise nach Norwegen Sonnenuntergang

Architektur

Kirchen

Gotteshäuser sind in Norwegen fast immer ein Foto wert, ob alte hölzerne Stabkirchen oder moderne Neubauten. Sehenswerte Kirchen werden auf der Straße meist auch mit Wegweisern ausgeschildert. Ein kleiner Abstecher lohnt sich meistens. 

Fotonomaden Fotoreise nach Norwegen Kirche

Ålesund

Wunderschön fanden wir auch das Städtchen Ålesund mit seinen vielen Jugendstilbauten und der fotogenen Lage am Geirangerfjord. Du solltest unbedingt die 418 Stufen zum Aussichtspunkt Fjellstua hinaufsteigen, um den grandiosen Blick über die Stadt zu bewundern und fotografisch festzuhalten. Auch die vielen Spiegelungen im Wasser bieten jede Menge tolle Motive!

Fotonomaden Fotoreise nach Norwegen Alesund

Passend zu diesem Artikel posten wir jetzt auch auf Instagram Fotos von unserem Norwegentrip. Damit du keine Fotos verpasst, kannst du uns einfach unter #fotonomaden folgen. Wir freuen uns!

So, das waren jetzt ganz schön viele Infos! Wir hoffen, wir haben dir Gusto auf Norwegen gemacht und dir haben einige Tipps genützt! Wir freuen uns riesig, wenn du uns einen Kommentar hinterläßt, wenn es dir gefallen hat oder du nach Fragen an uns hast!

*Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Das bedeutet, dass du zwar keinen Cent mehr bezahlst, wir aber eine kleine Provision bekommen, wenn du über einen dieser Links etwas kaufst. Dadurch hilfst du uns, diesen Blog betreiben zu können. Herzlichen Dank, die Fotonomaden :-)

About Author

Karin Haffert

Ist die mit dem strengen Auge für die Bildkomposition…und so richtig schön kann man komponieren, wenn das Motiv stillhält. Deswegen mag Karin Stillleben so gerne, Landschaften, Makroaufnahmen und langsame Tiere ;-)

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