Ausrüstung

Hier stellen wir dir unsere Foto-Ausrüstung vor und verraten dir, wann wir welchen Teil am liebsten einsetzen.

Kameras fotonomaden-ausruestung-kameras

Nikon D800
Auch liebevoll die schwere „alte Dame“ genannt :-). Mit ihrem 36 Megapixel FX (Vollformat) Sensor fängt man jede Menge Details ein. Sie kommt bei uns auf Reisen und sehr gerne für Porträts und 360° Panoramen zum Einsatz. Das Nachfolgermodell nennt sich hier Nikon D810 und wird gerne für Astrofotografie verwendet. Wir lieben an der D800 die gestochen scharfen Bilder und die tollen Ergebnisse auch bei schlechten Lichtverhältnissen

Nikon D500
Neu in unserer kleinen Kamera-WG, befindet sich die Nikon D500. Im Gegensatz zur Nikon D800 hat sie einen DX Sensor (Cropfaktor 1,5) und kann mit 20 Megapixel aufwarten. Wir lieben sie speziell für 2 ihrer tollen Eigenschaften:
1. Ihr Autofokus System ist einfach genial und super zielsicher.
2. Die Serienbildfunktion erinnert an ein Maschinengewehr und alle, die Sport- oder Tiere in Aktion fotografieren wollen, bekommen leuchtende Augen beim Druck auf den Auslöser. Sie hat einen gigantischen Pufferspeicher und man kann an die 200 Fotos in Serie machen, bevor man 1 Sekunde pausieren muss. Bei unseren Fischadler Aufnahmen in Polen wären wir ohne sie sonst fast leer ausgegangen.
Eine nette Zusatzfunktion, die wir auch sehr mögen, ist das ausklappbare Display mit Touchfunktion.

Olympus OM-D-E-M10 Mark II Systemkamera
Ein toller kleiner, handlicher Städtereise-Begleiter. Gepaart mit einem 18-150mm Allround-Objektiv unsere Traumkombination, wenn wir mal nicht so viel schleppen wollen. Zusätzlich wirkt diese Systemkamera auch für Taschendiebe weniger sexy, als eine große schwere Nikon. Die Olympus OM-D glänzt mit ihrem Klappdisplay, wo man auch leichter mal aus der Hüfte schießen kann und trotz Microfourthirds Sensor passt die Bildqualität


Objektive fotonomaden-objektiv-im-einsatz

Unsere Nikon-Objektive:

Tamron 150-600 mm G2: Dieses Ultra-Tele ist unser Favorit für Tieraufnahmen. Da es knappe 2kg auf die Waage bringt, verwenden wir es eigentlich immer mit Stativ. Überzeugt hat uns die Bildqualität und das tolle Preis-Leistungsverhältnis

Tamron AF 90mm 2,8 Di Macro 1:1 SP für Nikon: Dieses Makro-Objektiv hab‘ ich von Markus statt einem Verlobungsring bekommen und bin seit Jahren sehr glücklich und zufrieden damit. Tamron überzeugt auch bei diesem Objektiv mit hoher Qualität zu einem fairen Preis. Das Objektiv gibt es natürlich auch für Canon Anhänger 😉

Sigma 10 mm F2,8 EX DC Fisheye HSM-Objektiv (Gelatinefilter) für Nikon Objektivbajonett: Markus‘ Spielzeug für 360° Grad Panoramen, das er für diesen Zweck extra rasieren hat lassen! Dafür wird die integrierte Streulichtblende weggeschliffen, die man sonst im Panorama sehen würde.

Nikkor 85 mm AF-S 1.1,8: Unsere Lieblingslinse für Porträts! Festbrennweiten sind bekannt für ihre hohe Qualität und günstigen Preise. Die hohe Lichtstärke 1,8 macht auch ein superschönes Bokeh, ein Top-Objektiv!

Nikkor AF-S 24-120 mm 1:4
Ein praktisches Allround-Objektiv auf Reisen, wenn man mit einer Linse alles abdecken will. Allerdings ist es nicht so lichtstark und man muß auch bei der Schärfe kleine Einbußen in Kauf nehmen, im Vergleich zu höherwertigen Objektiven. 

Nikkor AF-S Zoom-Nikkor 24-70mm 1:2,8G ED Objektiv (77mm Filtergewinde) &
Nikkor AF-S Nikkor 70-200mm 1:2,8G ED VR II Objektiv (77 mm Filtergewinde, Bildstabilisator)
Wenn wir unsere Ausrüstung nicht viel tragen müssen, dann verwenden wir gerne diese beiden Objektive. Trotz dem Zoom sind wir mit der Bildqualität zufrieden und sie sind auch um einiges lichtstärker als das 24-120 mm. Diese Objektive nehmen wir daher gerne bei Landschaftsaufnahmen.

Unser Olympus Objektiv:

Olympus M.Zuiko Digital ED 14-150 mm 1:4.0-5.6 II Objektiv für Micro Four Thirds: Unser Allround-Objektiv, wenn wir nur wenn wir eine möglichst kleine und leichte Foto-Ausrüstung mitnehmen wollen. Ist unser Begleiter auf Städtetrips.

Wer nicht so viel Brennweite braucht, der hat sicher auch seine Freude mit dem Olympus M.Zuiko Digital ED 12-40 mm 1:2.8 Top Pro Objektiv. Teurer als der Allrounder, aber unsere Barcelona Fotos sind damit echt spitze geworden.


Kamera-Zubehörfotonomaden-ausruestung-tragegurt

Kameragurte

Besonders bei Ereignissen, wo wir den ganzen Tag mit ständig einsatzbereiten Kameras unterwegs sind, haben wir unsere Kameragurte schätzen und lieben gelernt! So verpasst man kein spontanes Motiv und schont durch die bessere Gewichtsverteilung Nacken und Rücken.

Sun Sniper Pro II:
Mittlerweile gibt es eine super weiter entwickelte Variante des Sunsniper Pro II, den wir besitzen.  Der Sun-Sniper SSN-RB-PRO Rotaball Professional Tragegurt hat jetzt wie der Black Rapid Gurt die Fixierung unter der Achsel und verrutscht nicht mehr. Toll ist auch, dass der neue Gurt für beide Schultern verwendet werden kann. Ein weiterer Bonus ist das eingearbeitete Stahlseil im Gurt als Diebstahlschutz! Daher ist dieser Gurt besonders auf Reisen empfehlenswert! Auch das Rotaball-System ist jetzt hochwertiger als bei unserer alten Variante.

Black Rapid R Sport:
Karins Favorit! Der breite Tragegurt schneidet nicht ein und die Fixierung unter der Achsel verhindert, dass der Gurt verrutscht. Diesen Gurt kann man aber nur für eine Schulter verwenden. Im Vergleich zum Sun Sniper enthält er kein Stahlseil. Der Black Rapid R-Strap Sport Breathe ist der aktuelle Nachfolger unseres Modells. Wenn wir mal einen neuen Gurt brauchen, werden wir auf den Sniper SSN-RB-PRO Rotaball Professional Tragegurt  umsteigen, weil der die Vorteile beider Gurte jetzt vereint.  

Filter

Lee Filters Digital SLR Start Kit mit Foundation Kit Filterhalter, ND 0,6 Hard Grad, Grauverlaufsfilter, Pro Glass ND 0,6 Graufilter und Etui
Gar nicht so leicht an diese Glasfilter heranzukommen und geschenkt sind sie auch nicht, aber da wir gelernt haben „wer günstig kauft, kauft doppelt“, haben wir uns vor einigen Jahren dieses Filterset zugelegt. Es kommt zum Einsatz in der Landschaftsfotografie, zum Beispiel, wenn man Wasser schön milchig werden lassen möchte. Der Verlaufsfilter erlaubt es dann auch gleich das Foto richtig zu belichten und dabei die Wolken nicht ausreissen zu lassen. Die Qualität der Filter ist spitze, lediglich das Handling mit Filterhalter & montieren auf dem Objektiv ist etwas gewöhnungsbedürftig. 

Lee Polfilter Zirkular 100×100 mm als Schraubfilter für 100er Serie Filterhalter
Kompatibel mit dem Foundation Kit Filterhalter ist der Runde Polfilter, der z.B. Wasseroberflächen entspiegelt. Die Qualität ist super, auch wenn wir bei dem Preis 3x überlegt haben, ob wir ihn wirklich kaufen.

Haida Optical Neutral Graufilter 100 mm x 100 mm (ND 3.0) Filter
Auch Big Stopper genannt. Damit kann man auch bei schönem Wetter lange Belichtungszeiten hinbekommen und somit Wischeffekte in Wolken und Wasser zaubern. Preislich und qualitativ gesehen eine sehr faire Kombination und er passt in unseren LEE Filterhalter.

Reinigung

Green Clean Sensor Cleaning System
Hier steht eine österreichische Firma dahinter und wer schon mal auf der Photo + Adventure war, der kann sich dort seine Kamera auch reinigen lassen. Wir verwenden hauptsächlich die Absaugfunktion um Schmutz vom Sensor zu saugen. Das funktioniert für nicht klebenden Schmutz sehr gut. Den Sensor mit dem feuchten und trockenen Spatel wirklich ganz sauber zu bekommen, das funktioniert ab und zu gut und dann wieder gar nicht. Hier gibt es unterschiedliche Packages, immer drauf achten, ob du eine Vollformat Kamera (z.b. Nikon D800, D700, D750,…) oder nicht hast

Giottos GTAA1900 Super Rocket-air Blower schwarz
Unsere Nummer 1, wenn wir wieder mal unsere Objektiv-Linsen reinigen. Erst nachdem wir damit den gröbsten Staub von der zarten Glasoberfläche geblasen haben, darf der Pinsel ran. Die Raketenform des Blasebalgs hat den Vorteil, dass man ihn auch gut aufstellen kann. Tipp: Immer auf saubere Linsen achten, Flecken im Nachhinein zu retuschieren ist wesentlich zeitaufwändiger!

Sonstiges Zubehör

Nikon Blitze
Wir verzichten auf irgendwelche großen Studioblitze, sondern haben hauptsächlich Systemblitze im Einsatz. Diese haben wir eigentlich alle gebraucht gekauft. Willhaben.at ist hier eine gute Quelle. Am meisten verwenden wir den Nikon SB-900 (Nachfolgermodell: Nikon SB-910). Dieser ist von der Steuerung her schon sehr komfortabel und auch sehr lichtstark. Dann verwenden wir auch noch einen Nikon SB-800 und einen Nikon SB-600, die kommen hauptsächlich für´s zusätzliche Aufhellen, etc. zum Einsatz. Wer nicht so viel Geld ausgeben möchte, der kann auch mit Blitzen der Marke Yongnuo arbeiten. HIer einfach schauen, ob man zurecht kommt & vorm Bestellen prüfen, ob sie für die eigene Kamera geeignet sind und alle Funktionen unterstützen, die man braucht.

Display-Lupe LCDVF von Kinotehnik
Karins Lieblings-Gadget! Zwar kein Muß, aber die Lupe macht das Beurteilen der Fotos gleich nach der Aufnahme super einfach und effizient. Wir finden sie großartig. Hier kannst du unseren Test-Bericht dazu lesen. Achtung: Du mußt unbedingt die passende Lupe für dein Kamera-Modell auswählen!

Speicherkarten
Bei Speicherkarten vertrauen wir auf Markenkarten wie SanDisk & Lexar. Je nach Kameramodell braucht man einen anderen Typ (SD, SDHC, CF, XQD). Oft gibt es diese Kartentypen dann noch mit unterschiedlichen Lese- und Schreibgeschwindigkeiten. Folgende Karten haben uns noch nie im Stich gelassen:

Da wir auf Reisen nicht immer gleich die Fotos auf den Computer speichern können, haben wir uns für Speicherkarten mit mehr Speicher entschieden. Speziell die Nikon D800 produziert schon mal RAW-Dateien mit 70 Mb. Wir empfehlen aber trotzdem, so oft wie möglich seine Fotos doppelt zu sichern, weil auch die beste Speicherkarte mal kaputt werden kann.

Akkus für Blitze & Co.
In unseren Blitzen verwenden wir hauptsächlich Eneloop Akkus. Die haben richtig Power und halten lange. Folgende Modelle haben wir im Einsatz:

Vallerret Foto Handschuh Markhof Pro
Da Fotomotive zum Glück keinen Winterschlaf machen und das Waldviertel ja bekanntlich besonders kalt ist, wollten wir warme Handschuhe, die sich zum Fotografieren eignen. Zeigefinger- und Daumenkuppe können bei diesen Handschuhen umgeklappt werden, um die Kamera einstellen zu können. Derzeit sind es die besten Foto-Handschuhe die wir kennen, für uns könnten sie noch wärmer sein. Unser knallhartes Testurteil kannst du hier nachlesen.


Taschen & Rucksäcke fotonomaden-ausruestung-rucksack

Wir sind immer auf der Suche nach der ultimativen Fototasche, um unsere Ausrüstung zu transportieren. Wir sind große Fans der Thinktank Produkte, die uns sowohl von der Qualität, als auch von der Funktionalität her immer wieder überzeugen. Gut finden wir auch, dass die Thinktank Rucksäcke nicht auf den ersten Blick als Foto-Rucksäcke erkennbar sind, was auf Reisen mit teurer Ausrüstung durch aus ein Vorteil sein kann. Alle unsere Taschen und Rucksäcke haben einen Regenschutz dabei.

2016 ist ein neuer Top-Favorit von Mindshift zu unserer Sammlung dazu gekommen. Ein kleiner Nachteil mit dem Karin als Frau bei Rucksäcken immer wieder kämpft ist, dass sie sich oft nicht optimal auf kleinere Körpergrößen einstellen lassen.

Thinktank Streetwalker Harddrive
Der Rucksack ist nicht nur sehr stabil und geräumig, er hat auch breite Gurte und läßt sich daher angenehm tragen. Sehr praktisch finden wir auch die vielen Fächer, wo man vom Laptop bis zu diversem Kleinzeug alles übersichtlich verstauen kann. Hier findest du unseren Testbericht mit mehr Infos.

Think Tank Airport Accelerator
Unsere erste Wahl, wenn wir mit dem Flieger unterwegs sind und viel Ausrüstung dabei haben. Dieser Rucksack kann als Handgepäck eingecheckt werden. Praktisch finden wir auch die seitlichen Griffe, wenn man den Rucksack nur kurz trägt. Da bei der Größe des Rucksacks ein ganz schönes Gewicht durch die Ausrüstung zusammenkommen kann, war uns wichtig, dass der Airport Accelerator ein gutes Tragegurt-System hat. Diesen Rucksack haben wir beim Einsatz in Namibia streng auf seine Tauglichkeit durchgetestet

Thinktank Retrospective 7
Diese Fototasche verwenden wir oft und gerne, wenn wir mit wenig Ausrüstung unterwegs sind und die Tasche nicht lange tragen müssen. Sie bietet gut Platz für eine umfassende Basis-Ausrüstung. Zusätzlich gibt es noch kleine Innentaschen, in denen man Ersatz-Akkus oder Speicherkarten verstauen kann. Hier geht’s zu unserem Testbericht der Retrospective 7.

Mindshift Ultralight Dual 36l
Dieser kompakte Rucksack ist ein absoluter Liebling von uns. Er ist die beste Kombination von Foto- und Wanderrucksack, die wir kennen. Einerseits bietet er genug Platz für eine gute Foto-Grundausstattung und andererseits für Regenjacke, Trinkflasche, Essen und Co. Auch die 2 verschiedenen Möglichkeiten das Stativ am Rucksack zu befestigen und zu transportieren haben uns überzeugt. Super praktisch finden wir auch, dass wir mit dem Mindshift Ultralight Dual unser Trinksystem verwenden können. Hier geht’s zu unserem ausführlichen Testbericht.


Stative und Köpfe fotonomaden-stativ-im-einsatz

Bei Stativen finden wir wichtig, dass sie sich hoch ausziehen lassen (ca. auf Augenhöhe) und stabil sind – dafür muß man etwas Gewicht in Kauf nehmen! Wir finden es toll, zwischen kurzer und langer Mittelstange wechseln zu können und die Mittelstange auch quer legen zu können. So können wir bei Makro-Aufnahmen das Stativ sehr bodennah aufstellen.

Manfrotto Stativ 055CXPRO4 Carbon mit 4 Segmenten
Wir bevorzugen hochwertiges und langlebiges Equipment. Deswegen haben wir uns die  teurere Carbon Variante gegönnt. Mit diesem Stativ arbeiten wir seit Jahren gerne!

Manfrotto Kugelkopf MH055MO-Q2 Tragkraft 12 kg
Sehr tragkräftig und rotationsfähig eignet sich dieser Kugelkopf für unterschiedlichste Situationen. Wir hatten zuvor 3-Wege-Neiger im Einsatz, zum Einstellen der Position tun wir uns mit einem Kugelkopf aber wesentlich leichter. Speziell in der Landschafts-, Makro- und unbewegten Tierfotografie sind wir mit den Manfrotto-Köpfen super zufrieden. Mit diesen Köpfen haben wir sicher 95% aller unser Aufnahmen (die auf unseren Stativen entstanden sind) gemacht. Unser 2. Kopf ist ein etwas älteres Modell und nicht mehr erhältlich.

Rollei Panoramakopf 200
Rund um im Kreis herum, dreht sich dieser Panoramakopf. Unser treuer Wegbegleiter, wenn es um Panos geht, speziell mit 360°. Nicht der leichteste, aber definitiv ein sehr zuverlässiger Kopf, der sich nach einer kleinen zusätzlichen Ölung ganz leicht drehen lässt. Wer also nach einem Panoramakopf oder auch Nodalpunkt Adapter sucht, der in der mittleren Preisklasse angesiedelt ist, dem können wir diesen Kopf definitiv empfehlen. Hier kannst du unseren ausführlichen Testbericht des Kopfes lesen.


Computer, Drucker, Papiere 

Apple MacBook Pro 38,10 cm (15 Zoll) Notebook
Unser kleines mobiles Lastentier. Ausgestattet mit einer 500 Gigabyte SSD Platte, 16GB RAM und einem Retina-Display, tut unser Apfel genau das, was er tun soll, nämlich Spaß machen beim Fotos bearbeiten! Trotzdem Apple leider keine makellosen Produkte mehr produziert, sind wir immer noch von der Benutzerfreundlichkeit und der Leistung überzeugt. Microsoft holt zwar auf, aber Ende 2013 waren hier noch Welten dazwischen. Für uns ein treuer Wegbegleiter, der uns hoffentlich noch lange gute Dienste leisten wird.

Eizo Monitor
Wer sich mit dem Thema Foto-Druck beschäftigt, der wird ganz schnell feststellen, dass er einen kalibrierten Monitor braucht, um zu sehen, was er tut. Ohne kalibrierten Monitor ist die Erfolgsquote ungefähr so hoch wie beim 6 aus 45 Lotto. Mit dem Eizo, der sich mit einem Bildschirmkalibrierungstool einstellen lässt, sieht man dann die Farben so, wie sie auch aus dem Drucker kommen. Das ist ein ziemlich komplexes Thema, aber wir sind mit unserem Eizo vollauf zufrieden und möchten ihn nicht mehr missen. 

Bildschirm-Kalibrierungs-Tool
Es gibt hier verschiedene am Markt. Egal, ob colorMunki, X-Rite i1 Display Pro, Spyder & Co. Man kann hier mit all diesen Tools seinen Monitor kalibrieren. Aber aufgepasst, es lassen sich nicht alle Monitore gleich gut einstellen und deshalb haben wir uns auch für einen EIZO als zusätzlichen Monitor entschieden. 

Epson Stylus Photo R3000 Farb-Tintenstrahldrucker (WiFi Funktion, Ethernet)
Der Darth Vader unter den Fotodruckern. Schwarz und edel im Design, ausgestattet mit 9 Tintenpatronen, kann man damit bis zu einer Größe von A3+ drucken. Man kann auch Fine art Papiere bis 300g bedrucken, die aber nicht gebogen sein dürfen, das mag der Einzelblatt-Einzug nicht. Besonders genial finden wir mit dem R3000 die Schwarz-Weiß Drucke. Diese  drucken wir am liebsten auf Epson Matte Archival Papier. Ein sehr mächtiger Fotodrucker, dem man zwar ab und zu ein wenig gut zureden muss, aber ihn dann doch zur hellen Seite der Macht bekehren kann 😉 Mittlerweile gibt es einen Nachfolger für unser Modell, den Epson SureColor SC-P600 Tintenstrahldrucker

Bei den Tintenpatronen verlassen wir uns auf die Originale, nicht auf Nachbau-Versionen. Kleiner Tipp: Leuchtet beim Drucker die Info auf, dass die Patrone wenig Tinte hat, kann man schon noch einige Fotos drucken. Man muss also nicht gleich die Patrone tauschen. 

Epson C13S041342 Matte Archival Papier Inkjet 189g/m2 A4 50 Blatt Pack
Unser absolutes mattes Lieblings-Foto-Papier, wenn es um Preis/Leistung geht! Wir haben fast alle unsere Ausdrucke für die Prager Fotoschule Arbeiten und unsere Drucke zuhause auf diesem Papier gemacht. Lang her sind die Zeiten, als wir unsere Fotos auf glänzendem Fotopapier gedruckt haben. Matt gefällt uns einfach besser. Probier’s  doch selber einfach mal aus. 

Externe Sicherung

Auf unseren Reisen entstehen jede Menge Fotos und deshalb haben wir meistens unseren Laptop dabei und zusätzlich noch eine externe Festplatte. Wir setzen hier auf eine Transcend StoreJet M3 mit 1 Terrabyte, die stoß- und spritzwasserfest ist und gibt mit einem USB 3.0 Anschluss auch noch so richtig Gas. Sie ist klein und handlich und hat uns schon oft gute Dienste geleistet.

Zuhause sichern wir unsere Fotos auf einer Synology NAS. Darin befinden sich 4×2 Terabyte Western Digital Red Server-Festplatten, die durch ein RAID System gespiegelt sind. Klingt recht wild, soll aber nur dazu dienen, dass wenn eine Platte kaputt geht, nichts verloren ist. Die doppelte Sicherung der Fotos legen wir dir dringend ans Herz, sowohl zuhause und unterwegs!


SoftwareptGui Bildüberlappungen prüfen

Adobe Lightroom 6
Die Software, auf die wir schon viele Jahre vertrauen, wenn es um RAW Bearbeitung und Bildverwaltung geht. Man kann darin sehr viele Dinge mit seinen Fotos machen, ohne Photoshop oder andere Bildbearbeitungs-Programme angreifen zu müssen. Auch wir schöpfen noch immer nur einen Teil davon aus. Toll auch die Tag-Funktion, um seine Fotos später wieder zu finden. Wir gestehen hier aber, selbst oft zu wenig Zeit ins Taggen (Verschlagworten) der Fotos zu investieren.

Adobe Photoshop CC
Das Werkzeug, wenn es um das Feine geht. Wir machen unsere RAW-Bearbeitung zuerst im Lightroom und wechseln dann in Photoshop, wenn es um Retusche, Freistellen, Mehrfach-Belichten, etc. geht. Lightroom ist hier unser Tool für das Grobe (was bei den meisten Fotos auch reicht), aber Adobe Photoshop kommt zum Einsatz, um auch noch das letzte bißchen aus unseren Aufnahmen herauszuholen. Klingt schon fast ein wenig dramatisch, aber keine Angst, wir versuchen hier nur einzelne Bildelemente besser zur Geltung kommen zu lassen und zaubern nichts ins Bild, was nicht vorher schon drinnen war 😉 Am Besten kauft man Lightroom und Photoshop gleich im Paket, dann ist es günstiger! Außerdem gibt es Photoshop nicht separat zu kaufen. 

Nik Collection
Eine der genialsten Software Entdeckungen der letzten Jahre für uns! Wir haben sie auch schon besessen, als man sie noch kaufen musste (derzeit ist sie kostenlos). Der Großteil unserer Schwarz-Weiß-Aufnahmen ist damit entstanden und man spart sich wirklich viel Arbeit damit. Auch unsere Landschaftsaufnahmen kommen durch ihren Einsatz besser zu Geltung. Die Nik Collection besteht aus mehreren einzelnen Tools. Wir lieben Silver Efex Pro für die Schwarz-Weiß-Entwicklung und verwenden auch ab und zu Dfine um Bilder zu entrauschen oder Sharpener Pro, um Bilder für spezielle Ausarbeitungen zu schärfen. Leider werden diese Tools nicht mehr weiterentwickelt (Google, die die Firma dahinter vor einigen Jahren aufgekauft haben, wollen das nicht weiterführen). Derzeit kann man sie aber noch kostenlos herunterladen. Eine mögliche Alternative könnte hier das „Creative Kit“ von macphun sein. Das müssen wir aber selber noch ausführlicher testen.

ptGui Pro
Eine unschlagbare Software, wenn´s um das Rechnen (Stitchen) von Panoramen geht. Hier wird gezielt auf Design-Schnickschnack verzichtet und die Benutzeroberfläche ist eher kühl gehalten. Die Bedienung ist trotzdem verständlich und die Ergebnisse damit mehr als professionell. Wir rechnen damit alle unsere 360° Panoramen und sind von den Fotos die dabei rauskommen immer wieder beeindruckt. Gleich vorausschicken müssen wir, dass man doch ein wenig Übung braucht, damit die Resultate stimmen. Das ist aber ein Phänomen, dass wir in allen Bereich der Fotografie beobachten dürfen :-). Nur die Übung macht den Meister und Panoramen mit einer digitalen Spiegelreflex aufnehmen und zusammenrechnen ist halt auch kein Anfänger-Thema.

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Darauf kannst du dich verlassen: Wir empfehlen ausschließlich Foto-Ausrüstung, die wir selbst auf Herz und Nieren getestet haben und die sich bei uns im regelmäßigen Einsatz bewährt hat. Wenn du noch Fragen zu unserer Ausrüstung hast, kannst du dich gerne bei uns melden 🙂

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