Thinktank Retrospective 7 – Test

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Hier mal wieder ein kleiner Gadget Beitrag, diesmal im Bereich von Fototaschen. Im beinharten Fotonomaden Einsatz mußte sich die Retrospective 7 Fototasche von Thinktank bewähren. (Dieser Beitrag enthält Werbung)

Vorab zur Marke Thinktank. Falls euch der Name noch nicht untergekommen ist, dann wird es höchste Zeit. Die Firma Thinktank produziert professionelle Fotorucksäcke, Taschen und sonstiges Zubehör mit der man sein Foto-Equipment optimal transportieren und schützen kann. Ihren Ursprung hat diese Firma in Amerika, deshalb bekommt man deren Produkte auch nur in den gut sortierten Fotoshops in Österreich. Natürlich hat man auch die Möglichkeiten deren Produkte über Online Shops wie Amazon zu bestellen, wobei man dort dann meistens auch nicht aus der vollen Produktpalette schöpfen kann.

Jetzt aber zum Retrospective 7* Erfahrungsbericht. Wir haben die Tasche jetzt seit 1 Monat im Einsatz und somit schon mal einen ersten guten Eindruck bekommen können. Was sofort auffällt und eigentlich bei fast allen Thinktank Produkten der Fall ist ist, dasa die Tasche auf den ersten Blick nicht als Fototasche erkennbar ist. Das Thinktank Logo ist nicht so schreiend wie z.B. bei Lowepro oder Crumpler. Vom Material her gibt es verschiedene Varianten die zur Auswahl stehen. Eine Polyster-Kunstfaser Variante in Schwarz und 2 weitere Taschen in blau oder beige, die aus Baumwoll-Segeltuch Material bestehen. Das von uns getestete Modell ist die blaue Variante, die durch ihr Aussehen eher an eine normale etwas breitere stylische Umhängetasche erinnert.

Die Tasche bietet eigentlich jede Menge Platz. Hier ein Foto was alles rein geht:

Inhalt auf diesem Foto:
– 1 Nikon D90 mit einem Nikkor 70-300mm*
– 1 Objektiv: Nikkor 18-105mm
– 1 Objektiv: Tamron 90mm*
– 1 Blitz: Nikon SB-600*
– 1 Batterien für den Blitz
– 1 zusätzlicher Akku
– 1 Camera-Connection Kit von Apple*
– 1 SD Karten Leser
– 1 kleines Putztuch
– 1 Lumiquest Softbox für den Blitz*
– 1 iPad von Apple
– 1 Regenschutz, der bei der Tasche dabei ist

Man hat aber dann auch noch immer genug Platz um Stifte, Geldbörse, Notizblock, Reiseführer, etc. reinzugeben.

Retrospective 7 – Maße:
Maße innen: 30,5 x 21,6 x 17,8 cm (BxHxT)
Maße außen: 33 x 22,9 x 17,8 cm (BxHxT)
Gewicht: ca. 1-1,2 kg (abhängig vom verwendeten Zubehör)

Das Hauptfach der Tasche kann man sich durch die verstellbaren Abteiler individuell zusammenbauen und links und rechts hat man jeweils eine Innentasche, die man extra sichern kann und sich z.B. für das Verstauen eines Blitzes eignet.
Die Tasche hat innen neben dem Hauptfach, das man individuell unterteilen kann, noch ein Zipfach und ein über die ganze Länge verlaufendes Fach für Kleinzeugs wie Kugelschreiber bzw. kann man dort auch super den Kartenleser oder das Kamera Connection Kit, das Putztuch, den Akku, etc. verstauen. Dann gibt es auch noch eine weiteren Taschenbereich in dem normalerweise der Regenschutz ist und wo man locker Dinge wie Geldbörse, Telefon und ein Buch verstauen kann. Zu guter Letzt gibt es dann auch noch auf der, dem Träger zugewandten, Aussenseite der Tasche ein extra Zipfach in der man sein iPad oder einen 11″ großen Laptop verstauen kann. Dieses Fach ist leicht gepolstert und ist, da man es zum Körper trägt, sehr gut geschützt.

Wie schon erwähnt hat die Tasche auch einen extra Regenschutz, den man relativ unkompliziert über die Tasche stülpen kann.

Eine schlaue Funktion kommt auch mit den Klettverschlüssen der Tasche. Man kann diese so umwandeln, dass sie kein Geräusch machen, wenn man die Tasche öffnet.

Zusätzlich gibt es auch noch ein kleines durchsichtiges Fach für Visitenkarten.

Optional gibt es die Möglichkeit, links und rechts an der Retrospective 7 Zusatztaschen zu montieren bzw. mit Hilfe von Karabinern Dinge wie Zusatzreflektoren oder Trinkflaschen dran zu hängen.

Lobend zu erwähnen ist ebenfalls der Schultertrage-Riemen mit gepolster Auflage, der auch bei schwerer Beladung der Tasche nicht in die Schulter einschneidet, sondern ein gutes Tragegefühl ermöglicht.

Retrospective 7 * – Fazit: Aus unserer Sicht ist die Tasche sehr gelungen, wenn man seine Basis-Ausrüstung von A nach B transportieren will bzw. für kurze Tagesausflüge. Vor Dieben ist man wohl auch besser geschützt als mit einer Fototasche einer anderen Marke, da die Thinktank Retrospective 7 auf den ersten Blick nicht als Fototasche erkennbar ist. Preislich ist die Tasche natürlich nicht geschenkt, aber für sein Geld bekommt man eine wirklich hochwertige, durchdachte und auch noch stylische Fototasche mit der man sicherlich viel Freude haben wird. Wer noch mehr Objektive oder Zubehör mitschleppen will bzw. lange Tagesmärsche plant, der sollte sich eher einen Fotorucksack gönnen.

Thinktank Retrosperspective 7 Bildergalerie:

Bilderquellen:
– Eigene Aufnahmen by Fotonomaden
– Weitere Aufnahmen by Thinktank (http://www.thinktankphoto.com/)

Special thanks to Brian from Thinktank for providing us with a test bag.

*Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Das bedeutet, dass du zwar keinen Cent mehr bezahlst, wir aber eine kleine Provision bekommen, wenn du über einen dieser Links etwas kaufst. Dadurch hilfst du uns, diesen Blog betreiben zu können. Herzlichen Dank, die Fotonomaden 🙂

9.0 Tragenswert

Wie immer ein tolles Produkt von ThinkTank Photo. Fällt nicht gleich auf als Fototasche und bietet genug Platz für ein kleines Shooting. Ist genug gepolstert auf der Schulter und meistens für kleine Einsätze genau richtig.

  • Verarbeitung 10
  • Platz für Equipment 8
  • Schutz für Equipment 9.1
  • Preis/ Leistung 9
  • User Ratings (0 Votes) 0

About Author

Markus Haffert

Ist der mit dem Technik-Spezialwissen bei den Fotonomaden, egal, ob’s um ein neues Kameramodell, Lightroom oder Photoshop geht. Außerdem ist er der Profi für die quirligen Motive, von Menschen bis zu Moschusochsen :-)

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