Think Tank Airport Accelerator im Safari-Test

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Wer eine Fotosafari nach Namibia oder sonstwo in Afrika plant, der braucht jede Menge Platz für Fotoausrüstung. Wie in unserem Artikel über unsere Fotoreise nach Namibia schon erwähnt, haben wir den ThinkTank Airport Accelerator* mitgenommen und ihn ausführlich getestet. (Dieser Beitrag enthält Werbung)

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Warum haben wir uns für den Think Tank Airport Accelerator* entschieden?

Grund Nummer 1: Wir wollten unsere Fotoausrüstung im Flieger im Handgepäck mitnehmen und sie gleichzeitig gut geschützt wissen.

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Grund Nummer 2: Wir wollten auch noch einen 2. normalen Rucksack mitnehmen, wo man andere Dinge verstauen kann und auf längeren Wanderungen Proviant, etc. mitnehmen kann. Deshalb brauchten wir auch jede Menge Platz um Folgendes mitzunehmen:

  • zwei D700,
  • eine D90,
  • einen 2-fach Adapter,
  • ein 70-200mm,
  • ein 70-300mm,
  • ein 90mm,
  • ein 10-24mm,
  • einen Blitz,
  • jede Menge Akkus,
  • 2 Festplattzen,
  • 2 Ladegeräte
  • 1 Laptop inkl. Ladegerät
  • sonstiges Kabelzubehör

Ja, man glaubt es nicht, aber das alles passt wirklich in den ThinkTank Airport Accelerator.* Hier ein Beweisfoto, zwar nicht mit voller Beladung, aber schon ziemlich fast alles drinnen was man so brauchen kann:

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Grund Nummer 3: Was bei soviel Ausrüstung natürlich auch sehr wichtig ist, ist ein gutes Tragesystem. Zu schmale Träger schneiden bei diesem Gewicht dann nur unnötig ein  und dann wird das Tragen mehr zur Qual. Auch hier kann dieser Fotorucksack punkten. Neben dem Rückentragesystem hat der ThinkTank Airport Accelerator* auch an der Oberseite und auf einer der Breitseiten einen großen Tragegriff. Mit diesen beiden Griffen, kann man den Rucksack gut manövrieren. Hier zwei Beispielfotos zur besseren Veranschaulichung.

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Tolles Tragesystem platziert den Rucksack gut am Rücken. Neben den zwei Schultergurten, kann man den Rucksack zusätzlich noch mit einem Bauchgurt fixieren.

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Hier einer der bequemen Handgriffe. Die Griffe wirken stabil und man muss keine Angst haben, dass der Griff ausreißt, wenn man wirklich schweres Equipment mit hat.

Grund Nummer 4: Sollte wenn möglich nicht auf den ersten Blick als Fotorucksack erkennbar sein. Auch hier kann Think Tank, wie immer, punkten. Durch seinen sehr dezenten Schriftzug und die unscheinbare, wenn auch hochwertige, schwarze Verarbeitung sieht der Airport Accelerator* aus wie ein normaler Kleidertrolley.

Grund Nummer 5: Extrafach für den Laptop sollte er, wenn möglich, haben. Das haben natürlich schon fast alle größeren Fotorucksäcke, aber auch hier glänzt dieser Rucksack mit hochwertiger Verarbeitung und durchdachtem System. Erstens kann man den Zip links und rechts bis zur Hälfte des Rucksacks aufzippen und bekommt somit sehr guten Zugriff zum Laptop-Einschub.

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Zweitens hat man zusätzlich zum Laptopfach noch einen schmäleren Einschub, der ein iPad aufnehmen kann oder in unserem Fall unsere E-Reader aufgenommen hat. Details zu sehen auf diesen Fotos:

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Bezüglich Platz ist man aber immer noch nicht am Ende, der Thinktank Airport Accelerator* hat auch noch eine weitere kleine Außentasche in der man Dinge wie Visitenkarten, Stifte, Geldbörse, Pass, Führerschein, etc. verstauen kann:

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Das Deckel des großen Haupfaches kann, wie in den Fotos weiter oben gezeigt, vollständig geöffnet werden und man hat somit sehr guten Zugriff auf die verstaute Ausrüstung. Durch die variablen Innenteile, die man individuell platzieren kann, ist es möglich, den Rucksack genau auf die eigenen Anforderungen einzurichten. Auch von der Höhe passt z.B. ein Nikkor 24-70mm locker stehend hinein.
Die Abmessungen sind wie folgt:

Aussenmaße: 35,6 × 52,1 × 22,9 cm
Innenmaße: 33 × 47,8 × 17,3 cm
Laptopfach: 30 × 44 × 3,5 cm
Eigengewicht: 1.9-2.5 kg

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Wie man auf dem oberen und auch auf dem folgenden Foto gut erkennen kann gibt es neben dem Hauptfach auch noch 3 Zipps auf der Innenseite des Hauptfachdeckels. Dort kann man super seine Ersatzspeicherkarten, Batterien, Filter, Objektivabdeckungen oder anderes, kleineres Zubehör sicher verstauen:
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Ein nettes Feature, das standardmäßig auch noch zu finden ist, lässt sich am besten durch folgende zwei Fotos gut darstellen und ist ein nettes Sicherheits-Goodie. Man stelle sich vor, man befindet sich in Namibia in der Wüste und findet nur einen Baum weit und breit wo man die Möglicheit hat, seinen Rucksack abzustellen:

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Um nun getrost ein Nickerchen machen zu können, möchte man seinen Fotorucksack gerne am Baum befestigen, damit nicht jemand mit dem ganzen Rucksack das Weite suchen kann. Hier lässt einen der Thinktank Accelerator Airport auch nicht im Stich und hilft mit einem eingebauten Sicherungskabel inkl. Zahlenschloß:

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Somit kann man getrost sein Nickerchen machen und der Rucksack ist sicher auch noch später da :-).
Mal Spaß beiseite, dieses Schloß gibt es wirklich (siehe Bild oben) und damit kann man im Flieger die Zipps des Hauptfaches sichern und den Zugriff zum Hauptfach somit erschweren.

Das waren nun jede Menge Gründe bzw. Punkte, die uns wichtig waren und die der Think Tank Airport Accelerator* gut erfüllt hat. Was auch noch zur Debatte stand waren versiegelte Zipps, wie sie z.B. ähnliche Modelle von Lowepro oder Tamrac anbieten. In einigen Testberichten haben wir aber gelesen, dass diese Zipps zwar den Rucksack versiegeln, aber auch mühsam zu öffnen sind. Die Zipps beim Airport Accelerator sind super verarbeitet und daher auch gut zu öffnen. Den Staubschutz, den man sich in Namibia wünscht, haben wir erreicht, indem wir den Rucksack einfach in einen Müllsack gegeben haben und das hat auch super funktioniert. Man könnte den Fotorucksack auch durch den mitgelieferten Regenschutz noch staubdichter machen, aber das haben wir uns gespart.

Wie immer hat jeder Rucksack Fotografen, die ihn toll finden und andere die mit anderen Rucksäcken gute Erfahrung gemacht haben. Unsere Erfahrungen waren sehr positiv und deshalb würden wir den ThinkTank Airport Accelerator auch weiterempfehlen. Ganz klar muss man aber auch sagen, das dieser Rucksack eher dazu gedacht ist, Fotoausrüstung von A nach B in Fahrzeugen zu transportieren. Für tagelange Märsche durch die Wildnis würden wir ihn nicht mitnehmen, da er nicht dafür ausgelegt ist. Für kurze Strecken ist er durch sein Tragesystem auf alle Fälle qualifiziert. Was man bei noch schwererem Equipment überlegen sollte, ob man sich nicht gleich einen Rucksack der Airport Serie mit Rollen nimmt. Hier eine kleine Übersicht was ThinkTank so anbietet.

Solltest du eigene Erfahrungen mit dem Think Tank Airport Accelerator* gemacht haben, dann freuen wir uns über einen Kommentar.

Kaufen kann man diesen Rucksack auf Amazon,* direkt über die Thinktank Website oder auch im Fotofachhandel, in Österreich z.B. bei Sagafoto.at.

Oder auch einfach mal gebraucht auf Willhaben oder Ebay schauen.

*Dieser Artikel enthält Affiliate Links. Das bedeutet, dass du zwar keinen Cent mehr bezahlst, wir aber eine kleine Provision bekommen, wenn du über einen dieser Links etwas kaufst. Dadurch hilfst du uns, diesen Blog betreiben zu können. Herzlichen Dank, die Fotonomaden ?

9.8 Tragenswert
  • Verarbeitung 10
  • Platz für Equipment 9.5
  • Schutz für Equipment 9.5
  • Preis/ Leistung 10
  • User Ratings (1 Votes) 9.1

About Author

Markus Haffert

Ist der mit dem Technik-Spezialwissen bei den Fotonomaden, egal, ob’s um ein neues Kameramodell, Lightroom oder Photoshop geht. Außerdem ist er der Profi für die quirligen Motive, von Menschen bis zu Moschusochsen :-)

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