11 Fotospots für schöne Eiffelturm Bilder

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Du fährst nach Paris und möchtest Tipps, wie dir tolle Eiffelturm Bilder gelingen?

Wir verraten dir,

  • 11 der besten Plätze, um das Pariser Wahrzeichen gekonnt in Szene zu setzen.
  • zu welcher Uhrzeit du bei den Fotospots die schönste Stimmung hast.
  • wie du kreative Eiffelturm Bilder machst, die nicht jeder hat.

Die 11 Fotospots im Überblick & allgemeine Tipps

Bevor du mit der Kamera los startest, hier noch ein paar Tipps für deine Eiffelturm Foto-Tour:

  • Lies dir vorab unseren Artikel zu Städte fotografieren – von der Planung bis zur Ausrüstung durch
  • Konzentriere dich auf wenige Plätze und nimm dir dort wirklich Zeit zum Fotografieren.
  • Mache Hoch- und Querformatbilder bei jedem Fotospot und probiere neue Blickwinkel aus.
  • Geh‘ zu Sonnenaufgang und Sonnenuntergang fotografieren, um das schönste Licht einzufangen.

Auf dem Plan unten siehst du genau, wo die einzelnen Fotospots liegen. Wenn du auf die Zahlen klickst, kannst du in Google deine Route planen, wie du zu den einzelnen Punkten hinkommst.

1. Hoch oben in den Jardins du Trocadéro

Dieser Platz ist für professionelle Fotoshoootings sehr beliebt, deswegen hast du ihn selten für dich alleine. Trotzdem ist hier in der Früh noch relativ wenig los. Am besten kommst du schon kurz vor Sonnenaufgang her, um dich in Ruhe umzuschauen und dir einen guten Platz zu suchen. So kommst du nicht in Zeitstress, wenn das schöne Licht kommt, sondern kannst dich voll auf dein Motiv konzentrieren.

Am Abend ist hier viel mehr los, deswegen empfehlen wir dir, hier als erstes in der Früh herzukommen.

Diese besondere rosa-lila Lichtstimmung hast du nur zu Sonnenauf- und Untergang.

Das Bild oben ist etwas später aufgenommen. Die Lichtstimmung vom ersten Foto ist hier schon wieder vorbei. Stattdessen haben wir diese Geschütze in den Mittelpunkt gerückt, die direkt Richtung Eiffelturm zeigen.

Eiffelturm Fotos mit Personen

Sehr schön sehen von hier oben auch romantische Pärchenfotos aus, wenn du sie unter dem Eiffelturm Bogen einrahmst.

Während wir dort waren, hat hier auch ein Ballett-Tänzer posiert und eine Frau in rotem Kleid mit Baskenmütze. Wenn du alleine bist, kannst du von solchen Fotoshootings profitieren, indem du die Models auch aufnimmst, aber Achtung: Du darfst ohne Einwilligung der Personen keine Fotos ins Internet stellen, auf denen man ihre Gesichter erkennen kann!

Wenn du ein Foto von dir selbst machen willst, kannst du das mit Stativ und Selbstauslöser machen. Zieh dir dafür z. B. einen Oberteil in einer kräftigen Farbe an, dann stichst du als Blickpunkt schön heraus. Falls du kein Stativ hast, dann stell‘ die Kamera auf eine Brüstung oder am Boden auf. So ein Shooting funktioniert natürlich genauso für Pärchenfotos.

2. Beim Brunnen des Jardins du Trocadéro

Nur ein paar Schritte weiter vom ersten Fotospot entfernt, kommst du zu diesem Brunnen. Um hier außergewöhnliche Eiffelturm Bilder zu machen, haben wir uns ganz schön ins Zeug gelegt. Markus ist in das Wasserbecken gestiegen und ich habe mich am Boden gewälzt, um die beste Position zu finden.

Ungewöhnliche Perspektiven  durch niedrige Blickwinkel

Das Foto oben hat Markus – im Wasser stehend – aufgenommen. Damit das Wasser im Vordergrund so gut zur Geltung kommt, mußt du die Kamera ganz knapp über die Wasseroberfläche halten. Bei so niedrigen Standpunkten arbeiten wir immer mit der Displayanzeige, anstatt durch den Sucher zu schauen.

Entdecke Spiegelungen

Auch diese Aufnahme hat Markus im Brunnen gemacht. Um so eine Spiegelung zu bekommen, mußt du die Kamera wieder ganz niedrig halten. Paß auf, dass du die Spiegelung nicht abschneidest und setzte sie nicht zu knapp an den Rand.

Wir empfehlen dir, immer wieder niedrige Standpunkte auszuprobieren. Einerseits bekommst du dadurch Blickwinkel, die nicht jeder hat. Andererseits ist es dadurch auch leichter, einen spannenden Vordergrund auf’s Foto zu bekommen, wie z. B. das Wasser.

Der Blickwinkel macht einen riesigen Unterschied. Wenn du im Stehen fotografierst, schaut das Wasser nur wie eine ebene Fläche aus. Wenn du nah an die Wasseroberfläche herangehst, kommen die Wellen im Wasser erst richtig zur Geltung.

Wenn wir dran denken, nehmen wir uns für solche Aufnahmen einen kleinen zusammenklappbaren Sitzpolster mit, um uns draufzulegen :-)

 

Arbeite mit Linien

Hier haben wir den Eiffelturm seitlich im Bild platziert und die Buchsbäumchen als Linie genutzt, um zum Hauptmotiv hinzuführen. Bedenke: Eine schräge Linie wirkt immer dynamischer, als eine gerade.

3. Eiffelturm Bilder vom Ufer der Seine aus

An diesem Fotospot stehen viele hohe Bäume, die du dir zu Nutzen machen kannst.

Rahme dein Motiv ein

Beim Einrahmen des Eiffelturms kannst du entscheiden, ob die Blätter der Bäume scharf oder unscharf sein sollen. Wenn du die Blende weiter aufmachst (kleine Blendenzahl, z. B. f/2,5), werden die Blätter unschärfer, bei einer höheren Blendenzahl werden sie schärfer abgebildet. Probiere einfach beide Varianten aus und schau,‘ welche dir besser gefällt.

Kreiere deine eigene Spiegelung

Als wir hier fotografiert haben, hatten wir keine Wolken am Himmel. Der Eiffelturm alleine mit einem blauen Himmel hätte fad ausgeschaut. Also haben wir uns dazu entschieden, etwas nachzuhelfen. Wir haben einen Ast von einem vorhandenen Baum ins Bild genommen und ihn gespiegelt.

Hier siehst du, wie wir das mit der Spiegelung mit dem Handy machen. Meistens ist es einfacher, wenn du dafür die Streulichtblende von deinem Objektiv abnimmst.

Du kannst das Handy quer, längs oder diagonal zu deinem Objektiv halten und dann so lange kippen, bis dir der Ausschnitt gefällt. Das braucht ein wenig Übung. Sei  also nicht frustriert, wenn es nicht gleich beim ersten Anlauf super klappt.

 

4. Direkt beim Eiffelturm

Unmittelbar beim Eiffelturm Fotos davon zu machen ist gar nicht so einfach. Da du dann nah dran bist, ist es schwierig, den Turm komplett auf’s Bild zu bekommen. Für solche Aufnahmen empfehlen wir dir ein Weitwinkelobjektiv. Wenn du keines hast, dann ist hier dein Handy die beste Wahl (da die integrierte Kamera einen Weitwinkel hat).

Zaubere einen Blendenstern ins Bild

Auch hier hatten wir keine schönen Wolken beim Fotografieren. Um trotzdem ein interessantes Bild zu machen, haben wir uns für einen Blendenstern entschieden. Dafür suchst du dir eine Lichtquelle verwendest und bildest sie mit einer bestimmten Kameraeinstellung sternförmig ab.

Wir haben hier die Sonne für unseren Sterneffekt genutzt. Am einfachsten geht das, wenn du dafür die Blende deiner Kamera möglichst weit schließt (große Blendenzahl, z. B. f/22).

Von unten aufgenommen bekommst du eine ganz andere Perspektive vom Eiffelturm, als die, die man sonst kennt. Dafür brauchst du unbedingt ein Weitwinkelobjektiv, damit du den Tour d’Eiffel komplett auf’s Bild bekommst.

5. Der Champ de Mars Park

Typisch für diesen Park sind die hohen Alleen mit den rechteckig geschnittenen Bäumen. Normalerweise würden die grünen Bäume einen schönen Farbkontrast ins Bild bringen. Außerdem kann man die Linien der Allee gut nutzen, um zum Eiffelturm hinzuführen.

Als wir Mitte Oktober in Paris waren, waren die Blätter der Bäume aber eher braun und verwelkt. Deswegen haben wir uns für eine minimalistische Version entschieden und sie nur am unteren Rand hinein genommen.

6. Beim Friedensmonument

Ebenfalls im Champ de Mars Park findest du das „Peace Monument,“ wo das Wort Frieden in 32 Sprachen und 13 verschiedenen Alphabeten niedergeschrieben wurde.

Die Säulen des Friedensmonuments eignen sich super, um den Eiffelturm einzurahmen. Optimalerweise positionierst du dich so, dass zwischen den Säulen nichts vom Grün des Parks durchblitzt. Da waren wir etwas schlampig, das geht sicher besser!

Den Eiffelturm am Tablett serviert

Bei dem Foto oben haben wir das Dach des Peace Monument hergenommen, um den Eiffelturm drauf zu stellen. Damit im unteren Teil der Aufnahme nichts ablenkt, haben wir den Himmel mit dem Handydisplay gespiegelt. Die diagonale Wolkenlinie bringt zusätzlich Schwung ins Bild.

7. Auf der Dachterrasse der Galeries Lafayette Haussmann

Von hier oben siehst du den Eiffelturm nur ganz klein in der Ferne. Hast du ihn auf dem Bild rechts am Rand entdeckt? Trotzdem zahlt es sich aus, hierher zu kommen.

Der Zugang zur Terrasse ist kostenlos und du hast einen tollen Blick auf die Pariser Oper und Umgebung. Im Inneren erwarten dich aber auch noch die fantastische Glaskuppel und die beeindruckende Einkaufsgalerie. Fotos und Tipps dazu findest du unter Punkt 8 bei unseren anderen 11 genialen Fotospots in Paris.

Den Eiffelturm mit Gold einkreisen

Hier auf der Terrasse hast du die Möglichkeit, mal etwas Neues auszuprobieren. Mit diesem Fernrohr kannst du, wenn die Sonne scheint, wunderschöne Lichtkreise rund um den Eiffelturm zaubern.

Dafür mußt du mit der Kamera ganz nah seitlich an das Fernrohr herangehen und den Winkel solange verändern, bis dir der Ausschnitt gefällt.

Hier siehst du eine Variante, die bei diesem Experiment entstanden ist. Je nachdem, wie du die Kamera hältst, variieren die Kreise in der Anzahl und der Position.

Bei dem Foto oben haben wir die Häuser unten komplett ausgeblendet. Dadurch ist das Bild noch ruhiger und der graue Eiffelturm hebt sich neben dem Blau-Gelb-Farbkontrast noch besser ab.

8. Terrasse de l’Orangerie

Diesen Fotospot im Jardin des Tuileries finden wir besonders bei Sonnenuntergang schön.

 

Der Eiffelturm als Silhouette

Im gelben Abendlicht kannst du den Eiffelturm von hier aus schön als Silhouette fotografieren. Der Verkehrstrubel und die vielen Leute verschwinden dann in den dunklen Bildteilen und stören nicht.

Bei einem Silhouettenfoto, auf dem du die Sonne im Bild hast, mußt du möglichst dunkel belichten. Nimm dir dafür die Lichterwarnung auf deiner Kamera und das Histogramm zur Hilfe. Wie du einfach richtig belichtest mit dem Histogramm, kannst du hier nachlesen.

9. Bei der Pont de la Concorde

An diesem Platz ist eigentlich immer viel los. Wir würden dir empfehlen, zu Sonnenuntergang herzukommen. Dann hast du eine wunderschöne Lichtstimmung. Wenn du etwas wartest, kannst du auch tolle Fotos vom beleuchteten Eiffelturm von hier aus machen. Davon dürfen wir dir aus rechtlichen Gründen allerdings leider kein Bild hier zeigen. Frag nicht, wir finden das auch mehr als seltsam.

Je nachdem, wie hell du dein Bild belichtest, kannst du das Treiben entlang der Seine zeigen oder im Dunkeln verschwinden lassen.

Das Foto oben haben wir durch das steinerne Brückengeländer fotografiert, um den Eiffelturm einzurahmen. Gleichzeitig haben wir wieder unser Handydisplay zur Hilfe genommen, um noch eine Spiegelung ins Bild zu zaubern. In Paris waren wir ziemlich im Spiegelungsfieber. Keine Angst, das hat sich mittlerweile wieder gelegt ;-)

Bei dieser Variante haben wir alle störenden Elemente, wie Autos, Boote, Leute, durch die dunkle Belichtung und die Spiegelung ausgeblendet. So kommt der Eiffelturm als Hauptmotiv noch stärker zur Geltung.

10. Eiffelturm Bilder von Montmartre aus

Bei Montmartre hast du zu Sonnenuntergang wunderschönes Licht. Allerdings ist das auch der Fotospot, wo am allermeisten los ist. Als wir dort waren, waren die Stufen vor der Kirche fast komplett von Leuten besetzt. Theoretisch kannst du in der Basilika des Sacré-Cœur in die Kuppel hinauf und von dort aus Fotos machen.  Kurz vor dem Zusperren durften wir aber nicht mehr hinein. Deshalb  haben wir die Aufnahmen einfach vom Montmartre Hügel vor der Basilika gemacht.

Bei diesem Fotospot ist der Eiffelturm ziemlich weit weg. Deswegen empfehlen wir dir hier ein Teleobjektiv, damit du dein Motiv näher heranzoomen kannst. Bei der Aufnahme oben haben wir mit dem Handydisplay den Himmel in die untere Bildhälfte gespiegelt. Durch den Nebeleffekt verschwinden die recht hässlichen Gebäude fast zur Gänze und lenken nicht vom eigentlichen Motiv ab.

Bei dieser Variante haben wir uns dazu entschieden, die Dächer von Paris – mit dem Eiffelturm mittendrin – zu zeigen.

11. Beim Louvre

Das Tolle bei dieser Fotolocation ist, dass du hier auch gleich noch den Louvre selbst und den Arc de Triomphe du Carrousel aufnehmen kannst. Fotos und Tipps dazu findest du unter Punkt eins in unserem Artikel zu 11 genialen Fotospots in Paris.

Der Eiffelturm in den Wolken

So ein Foto mußt du nicht unbedingt beim Louvre aufnehmen. Du kannst es von jedem Standpunkt aus machen, wo du freie Sicht auf den Eiffelturm und schöne Wolken hast. Dann spiegelst du die Wolken mit deinem Handy-Display.

Bei Sonnenaufgang kannst du den Eiffelturm hier in wunderschönem gelben Licht aufnehmen. Die grünen Büsche bilden einen harmonischen Farbkontrast mit dem Gelb … und ja, du hast recht. Auch hier haben wir uns den Spiegelungseffekt zunutze gemacht. Wie gesagt, die extreme Spiegelungsphase haben wir mittlerweile aber wieder hinter uns, keine Sorge!

Wenn du schönes Laub hast, kannst du den Eiffelturm auch damit einrahmen und so mehr Farbe ins Bild bringen.

Der Eiffelturm im Nebel

Durch den niedrigen Standpunkt, haben wir alle störenden Elemente hinter der Hecke ausblenden können. So ein schönes Licht hast du in der Früh, kurz vor Sonnenaufgang. Den Nebeleffekt haben wir – du hast es erraten – wieder mit der Displayspiegelung gemacht.

Tipps für die Reisevorbereitung & weitere Fotospots

So, das waren unsere 11 Eiffelturm Lieblings-Fotopots. Jetzt bist du dran. Wir hoffen, du konntest den einen oder anderen nützlichen Tipp mitnehmen und dich von unseren Eiffelturm-Varianten inspirieren lassen.

Zur Vorbereitung auf deine Parisreise findest du in unserem Artikel 11 geniale Fotospots in Paris auch  Tipps, welche Tickets wir für die öffentlichen Verkehrsmittel empfehlen. Außerdem zeigen wir dir, wie du bekannte Klassiker wie Louvre und Arc de Triomphe schön in Szene setzt und welche modernen Fotolocations einen Besuch wert sind.

Jetzt wünschen wir dir eine wunderschöne Paris-Reise und viel Spaß beim kreativen Fotografieren!

Eiffelturm fotografieren

About Author

Karin Haffert

Ist die mit dem strengen Auge für die Bildkomposition…und so richtig schön kann man komponieren, wenn das Motiv stillhält. Deswegen mag Karin Stillleben so gerne, Landschaften, Makroaufnahmen und langsame Tiere ;-)

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