Kuba – Im heißen Oriente

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Wieder mobil mit unserem neuen Mietauto geht es gleich nach Gibara, einer kleinen Stadt am Meer, die für ihre Häuser im neoklassizistischen Stil bekannt ist. Mutig wagen wir uns danach auf die Verbindungsstraße nach Guardalavaca, die unser Reiseführer für einen potentiellen Achsenbrecher hält. Alles halb so schlimm und wir genießen die schöne Karstkegellandschaft. In Guardalavaca gelingt es uns einen kleinen Streifen Strand zu finden den wir gratis nutzen können, eingezwängt zwischen dem Privatstrand zwei teurer All-Inclusive-Hotels, die für diesen Spaß für Nichthotelgäste rund 38 Euro pro Person verlangen! Zurück in Holguin betrachten wir uns die große Stadt von oben, vom Loma de la Cruz und essen sehr günstig Huhn im Peso-Restaurant (hier kann man in der Währung der Kubaner zahlen), die einzig verfügbare Speise.

Danach geht es weiter Richtung Baracoa. Wie – fast – immer, wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, nehmen wir wieder Kubaner mit, die sonst kaum eine andere Möglichkeit haben weitere Strecken zurückzulegen, außer stehend auf der überfüllten Ladefläche eines Lkws. Im Alexander von Humboldt Nationalpark machen wir eine kleine Bootstour in der Bahia de Taco. In den Mangrovensümpfen warten leider nicht nur interessante Krebse zum Anschauen, sondern auch die winzig kleinen Sandfliegen, deren juckende Bisse einen noch Tage später an sie erinnern. Die mit Schlaglöchern übersäte Strecke von der Industriestadt Moa bis nach Baracoa ist dann auch eine Herausforderung für Markus, der braverweise auf der ganzen Reise als Fahrer fungiert. Heil in Baracoa angekommen, werden wir als Wiedergutmachung mit einer traditionellen Speise, Fisch in Kokosmilch verwöhnt.

Am nächsten Tag heißt es früh aufstehen und auf der Holperpiste zurück zum Nationalpark zu fahren. Hier wartet schon unser Führer Indio, der uns auf dem Sendero de Balcón de Iberia begleitet. Die 5-stündige Wanderung ist ein echtes Highlight. Wir entdecken unter anderem den Tokororo (den kubanischen Nationalvogel), Kolibris, und den kleinsten Frosch der Welt (ca. 9 mm). Beim El Castillo in Baracoa lassen wir bei einem grandiosen Sonnenuntergang, Cocktails und Live-Musik den Tag ausklingen.

Gestern haben wir uns die Schlucht bei der Flußmündung des Yumuri angeschaut und dann einen entspannten Nachmittag am Strand verbracht. Zu Mittag gab es eine absolut leckere Brasse, bei einer der ärmeren  Familien am Strand, die sich auf diese Weise etwas dazu verdienen.

Heute geht es über die Paßstraße La Farola weiter nach Santiago de Cuba.

Fotonomaden-Kuba-Frosch

Der kleinste Frosch der Welt!

Fotonomaden-Holguin-Abendstimmung

Abendstimmung in Holguin

Super Essen bei einer Familie im Strand bei Baracoa – alles in Kokoswasser gekocht und daher unbedenklich für den Magen :-)

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Markus Haffert

Ist der mit dem Technik-Spezialwissen bei den Fotonomaden, egal, ob’s um ein neues Kameramodell, Lightroom oder Photoshop geht. Außerdem ist er der Profi für die quirligen Motive, von Menschen bis zu Moschusochsen :-)

1 Kommentar

  1. Andreas Mayr on

    Super Fotos ihr zwei und nette Reiseberichte. Ich schau jeden Tag rein.

    Lasst es Euch noch gut gehen!

    LG Andreas

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